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Studie: Sechs von zehn Kunden wünschen sich mehr Flexibilität beim Bezahlen an der Ladenkasse

Wien, 05. Oktober 2021

Jetzt kaufen, später zahlen: 60 Prozent der Verbraucher vermissen beim Einkaufsbummel flexible Finanzierungsangebote wie „Buy now, pay later“ (BNPL), zeigt die Studie „Konsumentenfinanzierung neu gedacht“. Neben verschiedenen Bezahlarten möchte bereits ein Drittel der Kunden beim Handel vor Ort auch die Möglichkeit haben, Zusatzleistungen zum Produkt zu buchen. Besonders hoch im Kurs stehen Reparatur- und Wartungsservices sowie Abo-Modelle. Neue Angebote, mit denen lokale Geschäfte im Wettstreit mit dem boomenden Online-Handel wieder punkten können. Für die Studie befragte das Fintech Credi2 repräsentativ 1.000 Deutsche und Österreicher.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie kaufen immer mehr Verbraucher online ein. Doch die Pandemie hat das Ladensterben in den Innenstädten noch beschleunigt. „Die Händler müssen umdenken und den Kunden einen Grund geben, in die Innenstädte zu kommen“, sagt Daniel Strieder, CEO und Mitgründer von Credi2. „Neben einem angenehmen Einkaufserlebnis wünschen Kunden heute auch eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmethoden, egal, ob sie online oder vor Ort einkaufen. Vor allem wollen sie mehr Flexibilität beim Bezahlen.“ Zahlen in Raten, passend zum eigenen finanziellen Budget, fragen vor allem die Jüngeren nach. So können sich 57 Prozent der unter 35-Jährigen vorstellen, BNPL-Angebote auch an der Ladenkasse zu nutzen.

Finanzierungslösungen bislang nur auf Nachfrage

In Online-Shops, in denen die Finanzierungslösung bequem während des Bezahlvorgangs angeboten wird, greifen Käufer spontaner zu und auch zu höherpreisigen Waren. Doch in der Studie gaben zwei Drittel der Befragten an, dass solche Lösungen im Laden unüblich sind. „Die Mehrzahl machte die Erfahrung, dass Ratenzahlung nur auf aktive Nachfrage angeboten wird und es an einer Auswahl unterschiedlicher Modelle mangelt“, so der Credi2-CEO.

Zusatzservices und Abo-Modelle werden nachgefragt

Eine Finanzierungslösung für ein teures Produkt verbinden Kunden zudem mit dem Wunsch nach einer langen Nutzungsmöglichkeit und entsprechenden Zusatzservices. 65 Prozent der Befragten würden deshalb gleich einen Reparaturservice mitbuchen und mehr als die Hälfte eine Versicherung abschließen, um sich gegen einen möglichen Verlust abzusichern.

Neben Finanzierungslösungen bevorzugen vor allem junge Kunden heute auch Abo-Modelle, die es gewährleisten, dass sie stets auf dem neuesten Stand der Technik sind. So gaben 60 Prozent der unter 35-Jährigen in der Studie an, dass sie im Geschäft einen entsprechenden Service buchen würden, um ihr Produkt regelmäßig gegen ein Nachfolgemodell tauschen zu können.

Hier können Sie die ganze Studie „Konsumentenfinanzierung neu gedacht“ herunterladen.

Über die Credi2 GmbH

Credi2 ist der Spezialist für Embedded-Finance-Lösungen, im Bereich von „Buy now, pay later“ und Subscriptions. Das Fintech ermöglicht es Banken, Händler:innen und OEMs, über die Credi2-Plattform moderne Absatzfinanzierungs-Lösungen anzubieten. Zu den Kunden gehören u.a. die Volkswagen Bank, die Raiffeisen Bank International und Apple. Gemeinsam mit ihnen hat Credi2 in kurzer Zeit innovative und sehr erfolgreiche Zahlungslösungen gelauncht.  

Das Scale-up mit Sitz in Wien wurde 2015 von Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek gegründet. Neben dem Founder-Trio gehören Christian C. Waldheim und Jennifer Isabella Schimanko zum Führungsteam. Credi2 ist ein stark wachsendes Fintech mit derzeit über 90 Mitarbeiter:innen aus ganz Europa.