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Studie: Abo statt Kauf – 85 Prozent der jungen Erwachsenen wollen Technik & Co. lieber mieten als kaufen

Wien, 03. November 2021

Nahezu die Hälfte aller Kunden zwischen 18 und 34 Jahren legt bereits heute keinen Wert mehr auf das Eigentum an Produkten, zeigt die Studie „Konsumentenfinanzierung neu gedacht“. Die Mehrheit der jungen Erwachsenen bevorzugt stattdessen das Abomodell mit monatlicher Zahlung. Denn es erfüllt ihren Wunsch, nachhaltig und technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein. Für die Studie befragte das Fintech Credi2 repräsentativ 1.000 Deutsche und Österreicher.

Viel Geld für ein teures neues Tablet ausgeben? Für unter 35-Jährige ist das inzwischen wenig attraktiv. „Den meisten von ihnen genügt es heute, ein Produkt zu nutzen, statt es zu besitzen“, sagt Daniel Strieder, CEO und Mitgründer von Credi2. Schon sechs von zehn Kunden halten Abomodelle deshalb für finanziell attraktiver als den Produktkauf.

Abos halten Kunden flexibel

Es ist die große Flexibilität des Abos, die junge Erwachsene anlockt. So sind 70 Prozent der Befragten der Meinung, dass sie mit diesem Modell finanziell beweglicher bleiben. Und dass sie das Produkt nach Ende der Laufzeit auch schnell mal austauschen können, um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. „Ein Kunde, der heute ein teures Tablet mietet, zahlt dafür im Vergleich geringe Monatsraten, weil das Produkt, nach Ablauf der Mietzeit weiterverwertet wird“, bestätigt Daniel Strieder. „Abos lohnen sich also für alle Produkte mit einem guten Wiederverkaufswert. Klassisch trifft das auf Autos zu, die geleast werden. Das Modell eignet sich aber auch für Smartphones, Notebooks, Smartwatches, Sportgeräte und Unterhaltungselektronik.“

Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle

Zusätzlich zur Flexibilität legen junge Kunden heute großen Wert auf eine möglichst geringe Belastung der Umwelt. So wissen 72 Prozent der Befragten Abomodelle auch deshalb zu schätzen, weil Händler die Produkte aufarbeiten und dann gebraucht verkaufen. „Durch den Weiterverkauf des generalüberholten Produkts kann es von mehreren Personen genutzt werden. Das macht das Abomodell nachhaltig“, so der Credi2-CEO.

Kundenbindung stärken, Potenziale nutzen

„Da die flexible Nutzung von Produkten im Trend liegt, wird die Nachfrage nach Abomodellen weiter steigen“, ist Daniel Strieder sicher. „Mit der Möglichkeit, Produkte für einen bestimmten Zeitraum zu mieten, erreichen Händler mehr Kunden und halten sie.“ Credi2, der Spezialist für „Buy now, pay later-Lösungen“ aus Wien, hat bereits für verschiedene Technikhändler Abomodelle realisiert, die ihnen zusätzliche Upselling-Potenziale ermöglichen.

Hier können Sie die ganze Studie „Konsumentenfinanzierung neu gedacht“ herunterladen.

Über die Credi2 GmbH

Credi2 ist der Spezialist für Embedded-Finance-Lösungen, im Bereich von „Buy now, pay later“ und Subscriptions. Das Fintech ermöglicht es Banken, Händler:innen und OEMs, über die Credi2-Plattform moderne Absatzfinanzierungs-Lösungen anzubieten. Zu den Kunden gehören u.a. die Volkswagen Bank, die Raiffeisen Bank International und Apple. Gemeinsam mit ihnen hat Credi2 in kurzer Zeit innovative und sehr erfolgreiche Zahlungslösungen gelauncht.  

Das Scale-up mit Sitz in Wien wurde 2015 von Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek gegründet. Neben dem Founder-Trio gehören Christian C. Waldheim und Jennifer Isabella Schimanko zum Führungsteam. Credi2 ist ein stark wachsendes Fintech mit derzeit über 90 Mitarbeiter:innen aus ganz Europa.