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Neue „Köpfe“ an Bord

Herzlich willkommen, Jenny & Chris!
20.04.2022
3 Min
[credi2]

In den vergangenen Monaten hat sich das Credi2-Team verdoppelt und auch die Founder Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornscheck haben sich Verstärkung geholt: Aus dem Führungs-Trio ist mit Christian C. Waldheim und Jennifer Isabella Schimanko ein Quintett geworden. Künftig teilt sich Daniel den CEO-Posten mit Christian. Und Jennifer sorgt mit der neu geschaffenen Position des Chief People & Strategy Officer dafür, dass die Zusammenarbeit auch im größeren Team gut klappt. Wo die beiden herkommen und was sie sich vorgenommen haben, erzählen sie im Interview.

5 Fragen an Jennifer Schimanko

 

Jenny, du warst 17 Jahre in leitenden Positionen bei der Allianz. Was hat dich an Credi2 gereizt?

Es war einfach Zeit, mich beruflich zu verändern. Zwar stand bei der Allianz der nächste Karrierestep an, aber mein Bauchgefühl sagte mir, dass das nichts für mich ist. Zum anderen kenne ich Daniel schon lange vom Crossfit. Wir haben häufig darüber gesprochen, wie stark sich das Unternehmen verändert hat und was jetzt in der Scale-up-Phase wichtig ist. Das Vertrauen in die Founder gab schließlich für mich den Ausschlag, bei Credi2 einzusteigen. Ich habe hier viele Möglichkeiten, das Wachstum mitzugestalten, das reizt mich sehr.

Was bringst du mit aus deiner Zeit im Konzern?

In den verschiedenen Positionen, die ich im Konzern innehatte, habe ich gelernt, dass flexibles Arbeiten nur mit Klarheit und Struktur gelingt. Nicht jeder kann dabei machen, was er will, wie viele Menschen meinen. Auch agiles Arbeiten hat klare Strukturen, deshalb ist es wichtig, dass Rollen und Kompetenzen definiert sind. Die passenden Leute an den richtigen Stellen müssen Ownership übernehmen. Nur so ist es möglich, dass eine Organisation arbeiten kann, ohne dass ein Bottle-Neck an Management-Entscheidungen entsteht. So ist es auch bei Credi2: In dem Moment, in dem nicht mehr alle an einen Tisch passen, braucht man die Kompetenzen mehrerer, um effizient und schnell arbeiten zu können. 

Wie wird sich das Team verändern und worauf legst du beim Auswahlprozess wert?

Zurzeit sind 60 fest angestellte Mitarbeitende in unserem Team und 40 Externe. In diesem Jahr wird das Recruiting weitergehen. Abhängig von unseren Aufträgen werden wir 30 bis 40 neue Stellen schaffen. Bei der Auswahl steht immer der Mensch und die richtige Einstellung im Vordergrund. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, dass eine Person immer die größte Expertise auf einem Gebiet mitbringt. Wenn die Grundeinstellung zu Credi2 passt und der Wille da ist, gemeinsam etwas zu schaffen, dann ist auch die Motivation da, sich in einem Gebiet immer mehr Know-how anzueignen und zu wachsen. 

Warum sollten die besten Talents zu Credi2 kommen?

Einer der Gründe ist der Spaß, den die Arbeit bei einem Fintech mit so toller Perspektive macht. Unser Produkt ist zukunftsträchtig aufgestellt. Wir arbeiten mit extrem spannenden, international tätigen Firmen zusammen. Bei uns können sich Kollegen und Kolleginnen entwickeln, sie übernehmen Ownership. Aber wir bieten noch mehr: Die Mitarbeitenden fühlen sich bei uns auch menschlich wohl. Wir kommunizieren offen und transparent miteinander, Hierarchieebenen spielen im Umgang keine Rolle. 

Wo siehst du Credi2 in fünf Jahren?

In Europa entsteht gerade in rasantem Tempo ein neuer Abo Markt. Wir werden uns als Credi2 jetzt positionieren, um in fünf Jahren bei Embedded Finance die Nummer-1-Plattform für BNPL und Abo-Modelle zu sein.

5 Fragen an Christian C. Waldheim

 

Chris, du warst Entrepreneur, hast in Start-ups und im Konzern gearbeitet. Zuletzt warst du Managing Director bei LINK Mobility. Was hat dich an Credi2 gereizt?

Ich habe die Gründer kennengelernt und es hat einfach gepasst. Mich hat das Geschäftsmodell von Credi2 sehr interessiert und die enormen Wachstumsmöglichkeiten, die es bietet. So etwas sucht in der Branche seinesgleichen. Am Ende war es dann aber die Entscheidung für die Menschen, die hier arbeiten und die Möglichkeit, mit dem Team auf den bisher gemachten Erfolgen aufzubauen. 

Was bringst du mit aus deinen vorherigen Karrierestationen?

Ein tiefes Verständnis für Daten, Digitalisierung und kulturell diverse Teams in verschiedenen Wachstumsphasen. Im Kern habe ich mich immer mit der Digitalisierung von Geschäftsmodellen beschäftigt. Entweder habe ich sie neu aufgesetzt oder ich habe sie weiterentwickelt. Alle waren „as a Service“-Modelle im B2B-Bereich, die den Kunden des Kunden mitgedacht haben. So, wie das auch bei Credi2 der Fall ist.

Wie wird Credi2 von deiner Expertise profitieren?

Ich habe die Vor- und Nachteile sowohl von Start-ups als auch von internationalen Konzernen kennengelernt. Diese Erfahrung hat mich geprägt. Credi2 wird davon profitieren, dass ich Start-up und Konzern miteinander verzahnen kann. Das heißt, ich weiß, wie man Menschen entwickelt und mitnimmt, mit Produkten schnell wachst, Umsätze macht und vor allem gemeinsam anspruchsvolle Ziele erreicht. Dabei bin ich in den letzten Jahren auch ein großer Fan von OKRs geworden, um die Messbarkeit, Planung und Lernkurven zu verbinden. Und auch, wie man ein so eingeschworenes Team richtig weiterentwickelt. 

Welche Ziele willst du mit Credi2 erreichen?

Wir wollen die europäischen Enabler sein, zu denen Banken, OEMs und Händler gehen, damit sie in den Embedded Finance Markt zu Nutze machen  können – wir ihnen vereinfacht gesagt helfen Fintech’s zu werden. Credi2 hilft ihnen somit, sich ein dickes Stück vom Klarna-Kuchen abzuschneiden.

Wo wird das Unternehmen in 5 Jahren stehen?

Mittelfristig werden wir die Scale-up-Phase beschleunigen, unsere Positionierung schärfen und bei Embedded Finance zur Nummer-1-Plattform für BNPL und Abo-Modelle in Europa werden.